Ernährung der Englischen Bulldogge:

Das richtige Futter für die Englische Bulldogge: Fleisch, Vitamine und Trockenfutter

Die richtige Ernährung deiner englischen Bulldogge steht in direktem Zusammenhang mit seiner Gesundheit. Da die englische Bulldogge trotz vieler Bewegung schnell zu Übergewicht neigt, ist die korrekte Futterration überaus wichtig. Es liegt an Dir als Halter für die richtige Ernährung der englischen Bulldogge zu sorgen und Ihn mit den wichtigsten Futterstoffen, Mineralien und Vitaminen zu versorgen.

Ernährung englische Bulldogge

Fressfaule Bulldogge? © Willee Cole – Fotolia.com

 

Richtige Ernährung der englischen Bulldogge

Ein wichtiger Aspekt für die Gesundheit des Bullys ist die richtige Hundenahrung. Deshalb obliegt dem Hundehalter eine große Verantwortung, damit die Bulldogge lange lebt. Diese spielt sich selbst als armer und hungernder Hund, um die Aufmerksamkeit des Halters zu erwecken. Das spiegelt einzig einen Urinstinkt der Rasse wider und ist kein Zeichen für Unterernährung. In der wilden Natur fressen die Hunde alles, was ihnen unterkommt, damit sie in schlechteren Zeiten weder verhungern noch erfrieren. Leider ist es dieser Hunderasse nicht möglich, zwischen der harten und kalten Natur und dem warmen Zuhause zu unterscheiden.

Durchschnittlich braucht eine gesunde Dogge täglich eine Mischung von etwa 100 Gramm Reis und circa 200 Gramm Fleisch. Zusätzlich verabreichst Du Deinem Hund verschiedene Sorten Gemüse und Vitaminzusätze, um die Knochen zu stärken und das Fell schön zu halten. Allerdings ist es am wichtigsten das Futter auf das Tier individuell abzustimmen. Der Bedarf an Nährstoffen hängt vom jeweiligen Alter und vom Gewicht ab. Ebenfalls unterschiedlich fällt dieser bei erhöhter oder sehr geringer Aktivität aus. Anfälligkeiten für Krankheiten oder sogar bestimmte Allergien spielen bei der richtigen Wahl der Ernährung der englischen Bulldogge eine große Rolle.

Verzicht auf Schweinefleisch!

Schweinefleisch als Ernährung der englischen Bulldogge ist schlecht. Viele Doggen erleiden einen anaphylaktischen Schock und sterben in der Folge der allergischen Reaktion. Dabei schwillt die Speiseröhre an und drückt somit die Luftröhre zusammen, was zur Unterversorgung des Gehirns führt. Deshalb gilt: Finger weg von Schweinefleisch bei der Ernährung der englischen Bulldogge.

 

Vitaminreiche Nahrungsergänzungs-Mittel für Hunde

Damit die Ernährung der englischen Bulldogge den Hund vollständig mit allen Nährstoffen und Vitaminen versorgt, greifen Hundehalter auf Nahrungsergänzungs-Mittel zurück. Der Hund ist wie der Mensch ständig in Kontakt mit Viren und Bakterien, weshalb das Immunsystem eine Unterstützung durch die Nahrung benötigt. Die Knochenbildung sowie Herzprobleme hängen in engem Zusammenhang mit der richtigen Ernährung. Nahrungsergänzungs-Mittel bestehen aus Kräutern und natürlichen Pflanzenstoffen.

Angepasste natürliche Nahrungsergänzungs-Mittel

Durch die gezielte Anwendung von Zusatzmitteln verlängert der Besitzer das Leben des Vierbeiners. Sie besitzen gleichzeitig eine vorbeugende Wirkung gegen Krankheiten, die durch eine nicht ausreichende Ernährung auftreten. Solche Vitamin-Präparate sind speziell für Hunde und bestehen aus natürlichen Kräutern und Heilpflanzen. Diese helfen beim Aufbau von Zähnen und Knochen und unterstützen das Immunsystem sowie die Muskeln. Beachte, dass Nahrungsergänzungs-Mittel leicht verdaulich sind.

 

Sinnvolle und richtige Dosierung von Vitaminen

Die wichtigsten Nährstoffe für Hunde sind Vitamine, Fischöl, bestimmte Fettsäuren, Hefe und Kräuteressenzen sowie Proteine. Nährstoffpräparate existieren als Paste, Pulver, Tablette oder Tropfen. Eine Überdosis von Vitaminen und Mineralstoffen schadet der Bulldogge. Es liegt an Dir, die Dosierungs-Anleitung gründlich durchzulesen und einzuhalten. Bei Unsicherheit bezüglich der Dosierung ziehst Du zwingend einen Tierarzt zurate, denn nur bei chronischen Krankheiten des Hundes sind dauerhafte Gaben von Zusatzmitteln sinnvoll.

 

Inhaltsstoffe des Hundefutters für den Bulldog

Inhaltsangaben auf Futter-Verpackungen entzifferst Du etwa gleich schwer wie die auf herkömmlichen Nahrungsmitteln. Deshalb ist es für den Laien nicht leicht, herauszufinden, welche Inhaltsstoffe die Hundenahrung wirklich enthält. Leichter zu erklären ist es, welche davon nicht ins Futter gehören. Wie beim Menschen in Lebensmitteln existieren darin Stoffe, die Deinem Hund schaden. Solche Zusatzmittel dienen dazu, das Hundefutter zu strecken, um größere Mengen zu verkaufen. Diese schädigen oftmals den Organismus des Tieres und machen es krank.

Vermeiden von bestimmten Inhaltsstoffen

Farbstoffe, Aromastoffe und Konservierungs-Mittel gehören nicht ins Hundefutter. Du vermeidest zusätzlich den Kauf von solchen mit Lockstoffen und Appetitanregern, da diese zu den bedenklichen Zusätzen der Tiernahrung zählen. Ebenso gefährlich sind Geschmacksverstärker wie etwa Glutamat, welches die Liste der Inhaltsstoffe besser nicht enthält. Fettzugaben, Zucker, Getreide, Molkerei-Erzeugnisse und Tiermehl steuern den Hund zu einer schlechten Verdauung und führen zu Übergewicht des Tieres. Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen, schlechtes Allgemeinbefinden und Leistungsverlust sind die Folgen von qualitativ niedrigwertiger Nahrung. Stehen mehrere dieser Zusätze auf der Inhaltsliste, ist das Hundefutter nicht gut und enthält wenige bis gar keine wertvollen Inhaltsstoffe mehr.

 

Gesundes Hundefutter für Englische Bulldoggen

Bei gesundem Futter steht das natürliche Vorbild des Tieres im Vordergrund. Der Hund stammt von Wölfen ab. Diese ernähren sich überwiegend von rohem Fleisch und in geringen Mengen von pflanzlicher Rohkost. Je nach Vorliebe des Hundes variierst Du und mengst Gemüse zum Fleisch dazu. Diese Art der Fütterung nennt sich BARF. Ausgeschrieben bedeutet dies „biologisches artgerechtes rohes Futter“. Die Methode gestaltet sich aufwendig und nicht jeder Hund verträgt sie.

Gemischte Kost mit Hundefutter

Die bestbewährte Methode der Ernährung der englischen Bulldogge ist es, ein gutes Hundefutter zu kaufen und mit frischen Zutaten zu verfeinern. Bei der richtigen Wahl achtest Du auf die Inhaltsstoffe und eventuelle Allergien Deines Tieres. Die Nahrung wertest Du dann mit frischer Kost auf. Dies führt dazu, auf gesunde Weise herkömmliches Trocken- oder Nass-Futter einzubinden. Die beste Art, um eine ideale Ernährung sicherzustellen, ist es, einen Tierarzt zu befragen. Proben von bestimmten Anbietern helfen, das Richtige zu finden.

 

Passendes Hundefutter in vier Punkten prüfen

Um Dir ein Gesamt-Urteil zu verschaffen, ob das Futter für die eigene Dogge passt, prüfst Du vier Kriterien:

  • Zusammensetzung,
  • Akzeptanz,
  • Qualität und
  • Verträglichkeit beim Hund.

Ein optimales Hundefutter überzeugt in allen oben genannten Punkten. Anhand der Konsistenz und der Häufigkeit des Kots stellst Du fest, ob Deine Bulldogge die Nahrung verträgt. An der Beschaffenheit des Fells erkennst Du ebenfalls, inwieweit sich das Futter für den Vierbeiner eignet. Ein richtiges Maß an benötigten Ölen und bestimmten Nährstoffen bewirken ein weiches und glänzendes Fell. Eine Unterversorgung mit Nährstoffen führt zu stumpfen und rauen Fellhaaren.

 

Gesund und munter durchs Hundeleben

Eine gesunde Ernährung der englischen Bulldogge besteht aus einer Mischung von Rohkost-Nahrungsmitteln. Da ein Hund ein Nachfahre des Wolfes ist, empfiehlt es sich, eine artgerechte Fütterung einzuhalten. Sie ernähren sich von rohem Fleisch und diverser pflanzlicher Rohkost, wie etwa Reis. Bei der englischen Bulldogge empfehlen Tierärzte, auf Schweinefleisch zu verzichten, da sie oft Allergien dagegen entwickeln und in der Folge an allergischen Reaktionen sterben.

Eine richtige Dosierung und eine ausgewogene Ernährung sind bei der Dogge besonders wichtig. In ihrer Natur liegt es, alles Essbare zu verschlingen, um in schlechten Zeiten durchzukommen. In Eurem Haushalt verantwortest Du die ausreichende Versorgung Deines Molossers mit Nährstoffen. Zudem achtest Du auf das Idealgewicht des Hundes. Ergeben sich Fragen und Unsicherheiten bei der richtigen Wahl des Futters, holst Du den Rat eines Tierarztes ein. Damit verhilfst Du Deinem Vierbeiner zu einem gesunden und erfüllten Leben.

 

Erweitertes Wissen zur Fütterung

Die artgerechteste Wahl beim Futter für englische Bulldoggen ist also wie gesagt die Nassfütterung. Die sollte entweder in Form von hochwertigem Dosenfutter oder durch Barfen stattfinden. Auf jeden Fall sollten künstliche Zusatzstoffe sowie Zucker und Zuckerersatzstoffe vermieden werden. Das ist nicht nur ungesund für Deinen Liebling, sondern setzt schnell an.

 

Barfen

Fast jeder Hundebesitzer hat mittlerweile sicherlich schon mal etwas vom Barfen gehört. Barf, das scheint im Moment der neue Trend in Sachen Ernährung für fleischfressende Haustiere zu sein. Aber was ist Barfen eigentlich genau?

Diese Art der Fütterung basiert auf rohem Fleisch von Huhn, Rind, Pferd, Schaf, Wild, Ente und anderen Tieren und dessen Innerein, Knochen und Knorpel. Mit Kohlenhydraten, Obst, Gemüse, Nüssen und Kräutern wird die Barf Ration dann ergänzt. Beim Barfen dient also die Natur als Vorbild. Im Prinzip eine gute Idee! Allerdings gibt es auch Schattenseiten.

Richtiges Barfen bedeutet nämlich einen erheblichen Mehraufwand und kostet natürlich Zeit und Energie. Wenn Du dich also für das Barfen entscheidest, solltest du dich auch dementsprechend infomieren. Weiterhin solltest Du dir im Klaren sein, dass es eine blutige und riechende Angelegenheit ist. Außerdem muss es richtig gemacht werden, denn sonst schadet es dem Bully mehr, als das es hilft.

 

Ist Barfen gefährlich bzw. gesundheitsschädlich ?

 Der überwiegende Teil von den, aus dem Bauch heraus, zusammengestellten Futterrationen weist laut einer aktuellen Barf Studie von der Ludwig Maximilian Universität München erhebliche Mängel auf. Natürlich möchte kein Hundehalter seinem Liebling bewusst schaden oder ihn unterversorgen. Trotzdem kommt es immerwieder zu Fehlernährungen durch Barfen. Oft wird bei der Futterrationzusammenstellung davon ausgegangen, dass Hunde und Menschen den gleichen Nährstoffbedarf haben. Dem ist aber nicht so! Bei vielen Nährstoffen liegt der Bedarf des Hundes deutlich höher als bei uns. So haben Hunde beispielsweise einen dreifach höheren Jod- und einen fünfach höheren Zinkbedarf als wir. Auch werden gerne bestimmte Nahrungsmittel wie zum beispiel Leber für Vitamin A, Knochen/Eierschale für das Kalzium oder Seealgenmehl für Jod in zu großer Menge verfüttert, so dass eine Überversorgung dieser Nährstoffe entsteht.

Weiterhin besteht durch die Fütterung von rohem Fleisch ein großes Gesundheitsrisiko für Halter und Hund. So kann sich dein Bully schnell Salmonellen oder Darmparasiten einfangen, für die auch ein hohes Infektionsrisiko beim Menschen besteht. Gerade wenn du  nicht weißt, woher das verwendete Fleisch stammt, solltest du von der Rohfütterung Abstand nehmen. Denn in der heutigen Zeit jagt ein Fleischskandal den nächsten – die Rinderseuche BSE, Gammelfleisch, Masthilfen im Futter, erschreckende Bedingungen in Mastbetrieben, mit Antibiotika vollgepumpte Hühner – woher weiss man denn da noch, wo man wirklich gesundes Fleisch herbekommt?

Außerdem zählen Magen-Darm-Probleme, Mangelerscheinungen und die Übertragung von Krankheiten zu den Langzeit Folgeerscheinungen der Barf Methode. Denn auf die ausgewogene Ernährung des Hundes musst du, im Gegensatz zum Fertigfutter, beim Barfen selber achten

 

Folgen einer chronischen Fehlversorgung:

  • die Infektanfälligkeit ist erhöht
  • die Lebenserwartung sinkt
  • Organfunktionen sind eingeschränkt
  • Verhaltensstörungen
  • Veränderungen der Haut
  • stumpfes und trockenes Fell
  • Knochenentkalkung (Demineralisation)
  • Knochenverbiegung (Durchtrittigkeit der Fußgelenke)
  • Wachstumsstörungen bzw. Entwicklungsstörungen
  • hohe Leberbelastung
  • das Krebsrisiko steigt
  • OCD (Osteochondrosis dissecans)

 

Alternative zum Barfen

Da ist natürlich ein artgerechtes und hochwertiges Hunde Nassfutter als Alternative zum Barfen viel praktischer. Das ist so zusagen Fertig-Barf aus der Dose. Hier sind alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien bereits enthalten und du brauchst dir keine weiteren Gedanken um die richtige Versorgung deiner englischen Bulldogge machen.

Natürlich muss das Feuchtfutter auch eine hohe Qualiät aufweisen und am besten aus naturbelassenen Rohstoffen ohne Gentechnik und chem. Zusatzstoffen bestehen. Außerdem ist barfen gerade im Urlaub oder auf Reisen so gut wie unmöglich.

 

Hier könntest du dann zum Beispiel auf ein hochwertiges Trockenfutter ausweichen.

https://hundepower.de/trockenfutter-reico/

weitere Informationen zum Barfen der englischen Bulldogge

 

weiterlesen:

Barfen, Hundenapf

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