Mit der Englischen Bulldogge in öffentlichen Verkehrsmitteln

Zug und Bahn – Die Englische Bulldogge und öffentliche Verkehrsmittel – Was muss man beachten

Früher Kontakt beugt schlimme Erfahrungen und Stress vor

Beabsichtigst Du, den Bus oder den Zug für den nächsten Ausflug mit Deinem Vierbeiner zu nehmen? Einem Stadthund bleiben oft keine andere Alternativen als den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Für junge Hundehalter ohne Auto sind Bus oder Zug wichtige Beförderungsmittel. Wie die Englische Bulldogge öffentliche Verkehrsmittel lieben lernt und die Ausflüge und Erfahrungen positiv in Erinnerung bleiben, erfährst Du in diesem Artikel.

Bulldoge Rasse

English Bulldogs puppies © Tatiana Katsai – Fotolia.com

Bus- und Bahntraining – Englische Bulldogge und öffentliche Verkehrsmittel

Ab wann die Englische Bulldogge öffentliche Verkehrsmittel betritt, ohne Angst oder Nervositäten zu entwickeln, hängt von Dir und dem Charakter Deines Hundes ab. Versuche, die Trainingseinheiten an das Tempo des Vierbeiners anzupassen. Am besten beginnst Du mit dem Kennenlernen des Bahnhofes. Bist Du gelassen, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit Deine Englische Bulldogge ebenfalls, denn sie spiegelt Dein Verhalten wider. Verbindest Du die Bus- und Bahnfahrten mit schönen Spaziergängen freut sie sich bald auf die nächste Tour.

 

Tipps und Tricks für den Hund im öffentlichen Nahverkehr

Eine wichtige Voraussetzung, dass er im späteren Dasein keine Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hat, ist das Training im Welpenalter. Vermeide nerviges und peinliches Zittern und Hecheln eines erwachsenen Hundes im Bus oder in der Bahn. Lernt die Englische Bulldogge die öffentlichen Verkehrsmittel kennen, verläuft die Fahrt mit vielen Menschen und merkwürdigen Geräuschen problemlos.

 

Nach einem erfolgreichen Training mit Bus und Bahn entwickelt der Welpe auch bei einem ersten Flug keine Angstgefühle und fühlt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher. Es ist besser den jungen Hund mit unnatürlichen Situationen des Menschen zu konfrontieren, sodass er zukünftigen Ereignissen gelassener begegnet.

 

Der Hund orientiert sich am Hundehalter

Damit die Englische Bulldogge öffentliche Verkehrsmittel als nicht stressig empfindet, solltest Du ihm Deine Gelassenheit zeigen. Ein Hund orientiert sich ohne Ausnahme an Deinem Verhalten. Bist Du nervös oder stark aufgeregt, noch bevor Ihr das Bahnhofgelände erreicht, spannt sich der Vierbeiner an und rechnet mit einer anstrengenden Situation. Diese Nervosität entwickelt in seinem Gehirn große Unsicherheiten, was zu stressigem Hecheln und Zittern führt.

 

Tipps fürs Bahn und Bustraining

Achte darauf, dass Dein Hund sich vor der Fahrt ausreichend entleerte. Das kleine und große Geschäft erledigen zu müssen, stellt die stubenreine Englische Bulldogge stark auf die Probe. Für den Notfall ist das Bereithalten eines Hundesäckchens zu empfehlen. Ist der Hund nervös und zeigt seine Unsicherheit, ist es die beste Methode dieses Verhalten zu ignorieren. Benimm Dich normal, unterhalte Dich mit anderen Fahrgästen, lache oder lese eine Zeitung.

 

Zeigt Deine Englische Bulldogge Furcht, nimmst Du ihr diese, indem Du ein paar Mal mit ihr am Bahnsteig verweilst, ohne in den Zug einzusteigen. Setze Dich entspannt hin, sodass der Hund neben dir sitzen oder liegen kann. Er gewöhnt sich schnell an die Gerüche und Geräusche des Bahnhofes. Schaffte er es, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, verzehrt er die zur Beschäftigung von zu Hause mitgenommene Lieblingskaustange.

Als nächste Aktion trainierst Du das Einsteigen. Steh auf, wenn sich ein Zug nähert. Anschließend gehst Du auf die sich öffnenden Türen zu, als möchtest Du das Verkehrsmittel betreten. Dort bleibst Du stehen, bis der Zug wegfährt. Anschließend setzt Du Dich zurück auf die Sitzbank. Nach einigen Wiederholungen ist diese Tätigkeit eine Normalität für den Welpen.

 

Trainingsdauer hängt von Dir und dem Charakter des Hundes ab

Macht Dein Hund Fortschritte, ist es an der Zeit, mit ihm die Zugfahrt zu wagen. Befindet Ihr Euch im Zug oder Bus, setzt Du Dich an einen geräumigen Platz. Nun befiehlst Du der Englischen Bulldogge, im öffentlichen Verkehrsmittel neben Deinen Füßen Platz zu nehmen. Kein guter Aufenthaltsort für den Hund ist der Schoß des Halters. Zudem solltest Du extensive Streicheleinheiten vermeiden. Der kleine Begleiter deutet diese Handlungen als Bestätigung seiner Angst. Gelegentliches Streicheln und Beruhigen, gefolgt von Phasen der Nichtbeachtung, stellen die richtigen Methoden dar.

Steige zu Beginn des Trainings nach kurzer Zeit aus und spaziere nach Hause. Nach einigen Wiederholungen liebt der Hund es, mit öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren, weil er sich auf den fröhlichen Spaziergang anschließend freut.

 

Übung macht den Meister

Hast Du das Gefühl, dass Dein Hund Spaß an den öffentlichen Verkehrsmitteln hat, ist es an der Zeit mehrmals umzusteigen. Langsames Starten und späteres Verlängern der Touren bringt den gewünschten Erfolg. Verbinde die Fahrten mit schönen Ausflugszielen, sodass besonders ein Stadthund eine ausreichende Abwechslung erlebt.

Achte darauf, wie schnell und sicher Deine Englische Bulldogge mit öffentlichen Verkehrsmitteln umzugehen lernt und passe Dich dieser Geschwindigkeit an. Manche Welpen fahren ab dem ersten Tag mit der Bahn, andere benötigen bis zu zwei Wochen. Als liebevoller und guter Hundehalter weißt Du am besten, wie viel Dein Vierbeiner verkraftet.

 

 

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